Gemeinsam für ein sicheres Leben in Hamm – Stadt und Polizei weiten Zusammenarbeit aus

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links: Polizeipräsident Thomas Kubera rechts: Oberbürgermeister Marc Herter

Die Stadt und Polizei Hamm setzen neue Maßstäbe in der Zusammenarbeit.

Oberbürgermeister Marc Herter und Polizeipräsident Thomas Kubera unterzeichneten am Montag, 26. September, eine Kooperationsvereinbarung mit dem Titel „Gemeinsam für ein sicheres Leben in Hamm“.

Erklärtes Ziel der Vereinbarung ist, durch einen behördenübergreifenden, praxisorientierten Austausch die Sicherheit im öffentlichen Raum sowie das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung zu stärken, mittels eines integrativen Lagebildes sicherheitsrelevante Gefahren und Störungen frühzeitiger zu erkennen und gemeinsame Lösungen zu erarbeiten. Dabei stehen die Bekämpfung von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten gleichermaßen im Fokus.

Berücksichtigt werden sollen insbesondere die integrativen Zielsetzungen der Sicherheitskooperation Ruhr, der die Stadt Hamm im vergangenen Jahr beigetreten ist (weitere Informationen zur „Siko Ruhr“: https://polizei.nrw/presse/ruhr-konferenz-siko-ruhr-sicherheitsbehoerden-und-ruhrgebietskommunen-arbeiten-gemeinsam-gegen-clankriminalitaet ).

Der Kooperationsvertrag ist so gestaltet, dass weitere Behörden mit Sicherheitsaufgaben ihm beitreten können. Dafür soll am 6.Oktober 2022 in einer Sicherheitskonferenz geworben werden.

Eng an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger orientiert, soll das gemeinsame und vernetzte Wirken der Sicherheitsakteure insbesondere dort verstärkt werden, wo durch offene und sichtbare Straftaten und Ordnungswidrigkeiten das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung beeinträchtigt ist, auch um der Entstehung von Angsträumen und Beschwerdehotspots frühzeitig entgegenzuwirken.

Zu den vereinbarten Kooperationsaktivitäten zählen u.a.

   - der regelmäßige Austausch raum- und themenbezogener Daten und 
     Informationen, um ein möglichst umfassendes Bild der 
     Sicherheitslage in Hamm zu erhalten
   - die Erarbeitung und Umsetzung von Konzepten im Rahmen der 
     jeweiligen Aufgabenzuweisung bei Bekanntwerden von Gefahren und 
     Störungen sowie neuer Kriminalitätsphänomene und auch sozialer 
     Spannungen in einzelnen Stadtteilen oder Quartieren
   - die Durchführung gemeinsamer Schwerpunkteinsätze
   - die Bildung eines kriminalpräventiven Rates zur Erarbeitung 
     gemeinsamer Präventionskonzepte
   - die Planung und Durchführung gemeinsamer 
     Fortbildungsveranstaltungen sowie behördenübergreifender 
     Hospitationen zur fortlaufenden Qualifizierung der eingesetzten 
     Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

„Die Vereinbarung führt die gute Zusammenarbeit von Stadt und Polizei fort und hebt sie auf ein neues Level: Dabei geht es nicht nur darum, Straftaten zu verfolgen, sondern auch die Sichtbarkeit der Ordnungshüter und damit das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zu erhöhen“, betont Oberbürgermeister Marc Herter.

„Mit der Kooperationsvereinbarung möchten wir die bereits seit Jahren bestehende und bewährte Zusammenarbeit zwischen der Stadt und dem Polizeipräsidium in Hamm in einer innovativen Struktur weiter ausbauen und ihr eine neue Qualität verleihen“, so Polizeipräsident Thomas Kubera am Rande der Unterzeichnung.

Die Struktur sieht eine Lenkungsgruppe, eine gemeinsame Geschäftsführung und die Einrichtung verschiedener Projekte vor. Eines dieser Projekte wird die Fortsetzung der gemeinsamen Streifendienste von Polizei und Kommunalem Ordnungsdienst im gesamten Stadtgebiet abbilden.

Quelle: Polizei Hamm

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