Statements zum Pressetermin „Beginn des neuen Ausbildungsjahres“ bei der Hug Schneider GmbH

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Meeting (pixabay)

Das Ausbildungsjahr 2021/22 hat begonnen. Gleichwohl gibt es noch viele offene Ausbildungsstellen in Hamm. Auch jetzt ist es noch nicht zu spät, einzusteigen. Die duale Ausbildung bietet gute Chancen, direkt in ein erfolgreiches Berufsleben zu starten.

Marc Herter, Oberbürgermeister der Stadt Hamm:
„Jetzt kommt es darauf an, für das Ausbildungsjahr 2021 über mögliche Nachvermittlungen noch alles rauszuholen, was an konkreten Ausbildungsverträgen möglich ist. Das kann aber nur der erste Schritt sein: Im Rahmen einer Jugendberufsagentur wollen Stadt Hamm, JobCenter und Arbeitsagentur in den nächsten Jahren ihre Zusammenarbeit intensivieren, um Beratung, Vermittlung und Begleitung beim Übergang in Ausbildung weiter zu verbessern.“

Thomas Helm, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hamm:
„Deutlich weniger Jugendliche als bisher interessieren sich für eine betriebliche Berufsausbildung und auch die Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen ist im zweiten Jahr rückläufig. Außerdem sind die potentiellen Vertragspartner wegen der Auswirkungen der Pandemie kaum persönlich in Kontakt gekommen. Doch die gute Botschaft lautet: Aktuell verfügen wir in Hamm über etwa 160 Ausbildungsstellen für sofort. Knapp 150 junge Leute suchen noch eine Ausbildung über die Berufsberatung. Diese Situation bietet derzeit gute Chancen. Denn in diesem Jahr ist auch im Herbst noch der Einstieg in eine Ausbildung möglich. Deswegen rate ich Betrieben und Jugendlichen zur Schnelligkeit, denn je mehr Zeit nach dem offiziellen Start des Ausbildungsjahres vergeht, desto anspruchsvoller wird es zum Beispiel, den Stoff in der Berufsschule nachzuholen. Den Betrieben stehen zudem täglich weniger passende Bewerber zur Verfügung. Daher ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt, um aus Chancen echte Zukunftsperspektiven zu machen.“

Simon A. Schneider, Geschäftsführer Hugo Schneider GmbH:
„Die Ausbildung von Nachwuchskräften bei der Hugo Schneider GmbH ist der wichtigste Baustein zur Erhaltung unserer Unternehmenskultur. Seit über 40 Jahren fördern wir junge Menschen, um sie auf das Berufsleben vorzubereiten. Viele unserer Fach-, Vorarbeiter und Poliere haben mit einer Lehre in unserem Unternehmen den Grundstein für ihren beruflichen Erfolg gelegt und sich kontinuierlich weiterentwickelt. Organisches Wachstum ist unser Baustoff.“

Berthold Schröder, Präsident Handwerkskammer Dortmund:
„Bei allen Herausforderungen, die uns die Corona-Pandemie auferlegt hat, zeigen die Ausbildungszahlen im Handwerk aktuell einen positiven Trend. In Hamm konnten wir zuletzt einen Zuwachs von 16,9 Prozent (+ 40 Verträge) bei den neu abgeschlossenen Lehrverträgen verzeichnen. Das freut uns sehr, aber es ist noch immer Luft nach oben. Um das Vorkrisenniveau zu erreichen, müssen wir jetzt weiterhin intensiv in Ausbildung investieren. Der Arbeitsmarkt bietet aktuell viele Chancen für Bewerber*innen. Allein in Hamm sind noch über 20 Ausbildungsstellen im Handwerk frei. Ein Blick in die Lehrstellenbörse der Handwerkskammer Dortmund lohnt sich. Wer noch unentschlossen ist, kann gerne Kontakt zu unseren Beratern und Lehrstellenvermittlern aufnehmen.“

Dr. Volker Verch, Geschäftsführer des Unternehmensverbandes Westfalen-Mitte:
„Das Engagement unserer Unternehmen für die Ausbildung junger Menschen war immer schon hoch und so ist es auch während der Pandemie geblieben. Die Werkstore stehen auch jetzt in dieser Krise weit offen, um Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Chance auf eine qualifizierte Ausbildung und gute berufliche Perspektiven zu bieten. Wir hoffen, dass die jungen Menschen diese Möglichkeiten erkennen und wahrnehmen, um so ihre eigene Zukunft und die des Industriestandortes Hamm zu sichern. Denn die Betriebe sind auch nach Corona auf qualifizierten Nachwuchs angewiesen, um weiterhin erfolgreich zu sein.“

Jutta Reiter, DGB Region Dortmund-Hellweg:
„Jeder Ausbildungsplatz sichert die Zukunft – nicht nur für die jungen Menschen. Darum können wir nicht nachvollziehen, warum sich Unternehmen bei der Ausbildung zurückhalten. Es gilt junge Menschen von der dualen Ausbildung zu überzeugen: durch gute Ausbildung, gute Löhne und gute Arbeitsbedingungen. Scheinbar zweifeln aber viele Jugendliche an den Chancen, die mit einer dualen Ausbildung eröffnet werden und ergreifen andere Wege. Wir müssen um sie werben, gerade auch um jene, denen nicht alle Türen offenstehen.“

Hans J. Hesse, Geschäftsführender Gesellschafter Hesse GmbH & Co. KG und Vizepräsident der IHK: „Die eigene Ausbildung ist für uns extrem wichtig zur weiteren Steigerung unserer Leistungsfähigkeit, vor allem in den MINT-Fächern.“

Quelle: Stadt Hamm

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