6,4 Millionen Euro für Gewerbe-Breitband – Förderanträge bewilligt

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Glasfaser (pixabay)

Der Bund fördert den Breitband-Ausbau in mehr als 30 Gewerbegebieten in Hamm – zusätzlich zum laufenden „Weiße-Flecken-Programm“ erhalten so 677 Hammer Betriebe Glasfaseranschlüsse.

Der Glasfaserausbau in Hamm ist in vollem Gange: Bis Ende des Jahres werden rund 2.300 Anschlüsse im Rahmen des „Weiße-Flecken-Programms“ hergestellt. Bereits jetzt werden die Weichen für den nächsten Ausbauschritt gestellt. Dafür hat der Bund einen Sonderaufruf für Gewerbegebiete gestartet, auf den sich die Stadt Hamm erfolgreich beworben hat. 6,4 Millionen Euro an Fördermitteln aus dem Bundes-Förderprogramm „Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland, Sonderaufruf Gewerbegebiete“ sind für den gezielten Breitbandausbau in Hammer Gewerbegebieten bewilligt worden. „Der Breitbandausbau ist eine fundamentale Säule der Digitalisierung in Hamm: Gerade Betriebe müssen sich auf schnelles Internet verlassen können. Mit dem Sonderaufruf Gewerbe können wir den Betrieben optimale digitale Rahmenbedingungen schaffen“, erklärt Oberbürgermeister Marc Herter.

Im Rahmen des Förderprogramms führt die Stadt Hamm ein auf die betroffenen Gewerbegebiete fokussiertes Breitbandprojekt durch, mit dem bisher noch nicht ausreichend versorgten Betriebe mit Glasfaseranschlüssen ausgestattet werden. Ziel der Förderung ist es, in den förderfähigen Gewerbegebieten alle Grundstücke mit einem Glasfaseranschluss auszubauen, die bisher noch nicht mit Glasfaser versorgt sind. Die Stadt Hamm hat im Rahmen des Programms insgesamt zehn vorläufige Förderbescheide für den Glasfaserausbau von 31 Gewerbegebieten im gesamten Stadtgebiet erhalten, mit denen 677 Betriebe mit einem Glasfaseranschluss ausgestattet werden.

„Die digitale Infrastruktur wird für uns immer wichtiger. Gerade die Pandemie hat gezeigt wie wichtig ein guter und schneller Internet-Anschluss ist. Immer mehr Konferenzen und Sitzungen finden digital statt, Menschen arbeiten im Homeoffice und schonen damit sogar die Umwelt. Man kann viele Gespräche in kürzester Zeit mit Menschen aus dem ganzen Bundesgebiet führen ohne das Haus zu verlassen. Eine gute digitale Infrastruktur gehört heutzutage zur Daseinsvorsorge dazu. Es ist wichtig, dass in Hamm nun Versorgungslücken geschlossen werden“, betont Michael Thews, Bundestagsabgeordneter für Hamm.

Das Gesamtvolumen der Förderanträge beträgt mehr als 12,8 Mio. Euro, die sich jeweils zur Hälfte aus Bundesmitteln und Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen zusammensetzen. Für ein weiteres Gewerbegebiet erwartet die Stadt Hamm ebenfalls die zeitnahe Förderzusage des Bundes und des Landes. Zur Umsetzung der Förderung wird die Stadt Hamm nun die Ko-Finanzierung des Landes Nordrhein-Westfalen beantragen. Anschließend werden im Rahmen eines EU-weiten Ausschreibungsverfahrens geeignete Telekommunikationsunternehmen für den Breitbandausbau der Gewerbegebiete ermittelt.

Quelle: Stadt Hamm

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