Kein Abschluss ohne Anschluss: Verantwortungskette gebildet

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Lernen (pixabay)

Mit der Ausgabe der Halbjahreszeugnisse beginnt der Endspurt in den Abschlussjahrgängen an den Hammer weiterführenden Schulen. Was folgt nach dem Schulabschluss? Duale Ausbildung, Abitur oder ein anderer schulischer Bildungsgang? Damit Schüler:innen diese Fragen für sich beantworten können und der Übergang nach der Sekundarstufe I gelingt, beginnt der Prozess der beruflichen Orientierung für alle Jugendlichen bereits in Klasse 8 mit den ersten Elementen des verbindlichen Landesprogramms „Kein Abschluss ohne Anschluss (KAoA)“. Von da an bieten neben der Schule die Agentur für Arbeit, das Kommunale Jobcenter und die Kammern und Verbände den Jugendlichen regelmäßige Beratungen und Maßnahmen zur beruflichen Orientierung an. Ziel ist es, alle Jugendlichen zu unterstützen, einen für sich passenden Anschluss nach der Schule zu wählen.

Die sich im Ausbau befindende Jugendberufsagentur als Zusammenschluss der Agentur für Arbeit, des Kommunalen Jobcenters und des Jugendamtes bündelt ihre Beratungsangebote bereits und sorgen zukünftig neben den Beratungen in der Schule für ein zusätzliches, niederschwelliges Angebot der beruflichen Orientierung an einer zentralen Anlaufstelle in der Stadt. Dennoch haben ein halbes Jahr vor dem Ende des Schuljahres noch nicht alle Jugendlichen ihren Übergang geplant und die nächsten Schritte festgelegt. Im Rahmen von KAoA wurde auch in der Vergangenheit ein besonderer Fokus auf diese Zielgruppe gelegt. Diese Jugendlichen weiterhin frühzeitig zu identifizieren und zielgerichtet zu unterstützen, haben die KAoA-Partner nun noch einmal bekräftigt. Die individuelle Begleitung und die gemeinsame Umsetzung der zentralen Beratungsveranstaltung „Last Minute“ vor den Sommerferien mit allen KAoA-Partnern sind dabei hier in Hamm zwei Bausteine im Übergangsprozess, die dazu beitragen sollen, dass die Jugendlichen die nun anstehenden Entscheidungen treffen.

Das Land Nordrhein-Westfalen hat für diesen Übergangsprozess formal eine sogenannte „Verantwortungskette“ entwickelt. Diese bildet den verbindlichen Rahmen für die Gestaltung des Übergangs nach der Schule und die Fokussierung der KAoA-Partner auf die Jugendlichen, die noch Unterstützung benötigen. Die Vereinbarung zur „Verantwortungskette“ wurde von allen KAoA-Partnern unterzeichnet. Damit erklären und bekräftigen sie die in Hamm gelebte Praxis der Begleitung und Unterstützung der Jugendlichen im Übergang in ihre berufliche Zukunft mit dem Ziel, dass bis zum Schuljahresende jeder Jugendliche einen für sich passenden Anschluss gefunden hat.

Jugendliche die noch auf der Suche nach einem passenden Anschluss sind, finden hier Ansprechpartner und alle Angebote: www.hamm.de/beratungspower

KAoA wird in Hamm von der Kommunalen Koordinierungsstelle im Amt für schulische Bildung koordiniert. KAoA Partner in Hamm sind: die untere Schulaufsicht für die Stadt Hamm, die Agentur für Arbeit Hamm/Unna, die Kommunale Jobcenter Hamm AöR, die Industrie- und Handelskammer zu Dortmund, die Kreishandwerkerschaft Hellweg-Lippe, Impuls. Die Hammer Wirtschaftsagentur GmbH, der Unternehmensverband Westfalen-Mitte.

Quelle: Stadt Hamm

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