Integrationspreis – Nominierungsvorschläge für den Miteinander-Preis gesucht

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Miteinander - Integration (pixabay)
Seit 2012 vergibt der Runde Tisch gegen Radikalismus und Gewalt alle zwei Jahre den Hammer Integrationspreis „Miteinander – Für ein menschliches Hamm“. Bis zum 7. März können noch preiswürdige Kandidat:innen vorgeschlagen werden.

Für 2024 sucht der Runde Tisch gegen Radikalismus und Gewalt aktuell wieder Projekte, Initiativen oder Personen, die sich ehrenamtlich in besonderer Weise für ein friedvolles, menschliches und gewaltfreies Zusammenleben in Hamm im Sinne des „Hammer Appells“ einsetzen. Das Vorschlagsrecht für die Nominierungen für den Miteinander-Preis haben grundsätzlich die rund 40 Mitgliedsorganisationen des Runden Tisches. Dazu zählt auch der Integrationsrat der Stadt Hamm, den die Hammer Bürgerinnen und Bürger noch bis zum 7. März auf geeignete Kandidatinnen und Kandidaten per E-Mail an den Geschäftsführer des Integrationsrates, Tobias Tigges (tobias.tigges@stadt.hamm.de), aufmerksam machen können. Darin begründen sie kurz ihren Vorschlag und geben ihre Kontaktdaten für Rückfragen an.

Auf Basis der eingereichten Nominierungen trifft der Runde Tisch gegen Radikalismus und Gewalt anschließend noch im März die Entscheidung, wer 2024 mit dem Integrationspreis ausgezeichnet wird. Die Verleihung erfolgt im Rahmen der Demokratiekonferenz am 4. Juli 2024 und ist mit einem Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro verbunden.

Der letzte Preisträger war der Verein „Internationales Frauen-Forum Hamm e.V.“, der 2022 für sein beispielhaftes, langjähriges Engagement für Vielfalt und Integration von und für Frauen unterschiedlicher Herkunft ausgezeichnet wurde. Erstmals wurde im gleichen Jahr zudem ein Ehrenpreis verliehen: Mechtild Brand erhielt diesen für ihr Lebenswerk. Die Hammer Lehrerin hat das Schicksal von Verschleppten und Ermordeten des Nationalsozialismus, insbesondere Juden, Sinti und Roma sowie die Geschichte von Zwangsarbeitern in der Region erforscht und in Buchform veröffentlicht. Darüber hinaus war sie als Sinti- und Roma-Beauftragte der Stadt Hamm tätig und setzt sich seit jeher entschieden für Geflüchtete und für Integration und Versöhnung ein.

Die Geehrten aus den Vorjahren waren die Flüchtlingshilfe Hamm e.V. (2020), die Gruppe „Stud.Int“ der Hochschule Hamm-Lippstadt (2018), das Theaterprojekt Connect der Evangelischen Jugendkirche Hamm (2016), die Initiative Jugendliche ohne Grenzen (2014) und die AG Stolpersteine der Friedensschule Hamm (2012).

Quelle: Stadt Hamm

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