Die Schneekönigin – ein bezauberndes Familienmusical mit Livemusik nach Andersens Märchen am 14.12. im Kurhaus

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© Marina Maisel

Einst erschuf der Teufel einen Spiegel, der alles Gute und Schöne, was sich ihm zeigte, zusammenschrumpfen und dafür alles Hässliche und Widerwärtige hervortreten ließ. Die schönsten Landschaften sahen aus wie zerkochter Spinat, Gesichter wurden ins Unkenntliche verdreht. Eines Tages fiel der Spiegel auf die Erde und zerbrach in tausende Stücke, manche nur winzig klein wie ein Sandkorn. Bei jedem, den ein Teilchen traf, setzte es sich fest: bei den einen im Auge, die fortan nur noch das Schlechte sahen, bei anderen im Herzen, das zu einem Klumpen Eis wurde.

Kay und Gerda sind Nachbarskinder und beste Freunde, die alles gemeinsam machen. Bis Kay eines Tages gleich von zwei verzauberten Spiegelscherben getroffen wird – in Herz und Auge. Alles was früher schön war, findet er jetzt hässlich, auch Gerda mag er auf einmal nicht mehr und will nicht mehr mit ihr spielen. Er geht stattdessen mit den großen Jungs Schlitten fahren und trifft dabei auf die Schneekönigin – die ihn mit in ihren Palast nimmt, der fortan sein neues Zuhause wird.
Doch Gerda kann und will ihren Freund weder vergessen noch aufgeben, stattdessen begibt sie sich furchtlos auf eine lange Wanderschaft, um ihn zu retten. Auf ihrem Weg macht sie interessante Bekanntschaften und gewinnt neue Verbündete: Da sind zum Beispiel der treue, stets um „Pform“ bemühte Rabe mit der kleinen F-Schwäche, das sprechende Rentier, oder die so weise wie wortkarge kleine Finnin, die in Orakeln spricht.

Franziska Steiof (Buch) und Thomas Zaufke (Lieder) haben aus Hans Christian Andersens berühmten Märchen ein poetisches Familienmusical gemacht, das das a.gon Theater München am Samstag, 14. Dezember, um 18 Uhr auf die Bühne im Kurhaus bringt. Das live singende und musizierende Ensemble nimmt das Publikum mit auf eine magische, bisweilen verrückte Reise, die beweist, dass Liebe jedes Hindernis zu überwinden vermag.

Frisch, witzig und voller Spielfreude sorgen die Darsteller für eine gelungene Umsetzung des Stoffs, unterstützt durch fantasievolle Kostüme und ein stimmiges Bühnenbild. Die Musik hat Ohrwurmcharakter, die Lichttechnik sorgt für die jeweils passende Atmosphäre, darunter Sternenhimmel und Polarlichter.

2001 gegründet, spielt das a.gon Theater mittlerweile über 200 Aufführungen im Jahr – in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien. Erklärtes Ziel ist es, Menschen zu unterhalten und zu berühren, das Theaterspiel wie ein Vergrößerungsglas über das alltägliche Leben halten. In Hamm begeisterten die Münchner bereits mit so unterschiedlichen Stücken wie „Das Boot“ oder „Der kleine Lord“.

Quelle: Stadt Hamm

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