ASV festigt nach Sieg gegen Konstanz Platz zwei

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Foto: ASV Hamm (Henning Wegener)

Dank des 31:25 (12:12)-Heimsiegs am 20. Spieltag der 2. Handball-Bundesliga gegen die HSG Konstanz hat der ASV Hamm-Westfalen den Aufstiegsplatz zwei gefestigt und liegt jetzt mit einem Zähler Vorsprung auf den VfL Gummersbach auf Rang drei. Der Favoritenrolle wurden die Hausherren vor allem in der Schlussphase gerecht, bis dahin war es ein enges Match. „Wir wollten den Sieg unbedingt, das hat man gesehen. Wir haben an uns geglaubt und den Sieg erkämpft“, so der sichtlich erleichterte ASV-Trainer Kay Rothenpieler.

Gleich mit einer guten Parade startete ASV-Torwart Felix Storbeck in die Partie, der den Versuch von Fynn Beckmann parierte. Im Gegenzug war Rückraumspieler Sören Südmeier für die Hammer erfolgreich, 1:0 (2.). Folglich entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe. Die erstmalige Gästeführung besorgte Tim Keupp, 4:5 nach zehn Minuten. In der Anfangsphase gelang es nicht, die Kreise der HSG-Angreifer entscheidend zu stören. In der 13. Minute nahm ASV-Trainer Kay Rothenpieler, der am Freitag seinen 49. Geburtstag gefeiert hatte, beim Stand von 5:6 die erste Auszeit.

Eine Pause mit Wirkung, denn anschließend zogen die Hausherren auch dank zweier Tempo-Gegenstöße auf 8:6 davon. Kaum zu stoppen war Fabian Huesmann, der immer wieder die schnellen Angriffe vollendete und auch von der Siebenmeterlinie zwei von drei Versuchen im Tor unterbrachte. Am Ende der Partie hatte der Linksaußen satte zehn Treffer auf dem Konto. Im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs gelang es dem ASV aber nicht, die Führung auszubauen. Mit einem 12:12 ging es in die Kabinen.

Auch nach dem Wiederanpfiff der Schiedsrichter Leonhard Bona und Malte Frank war mal wieder der bärenstarke Huesmann erfolgreich, der einen Abpraller verwandelte. Es blieb aber spannend, die Gäste nutzen ihre Chancen konsequent und hielten die Partie so offen. Zum 20:19 war mit einem Schlagwurf Merten Krings (41.) erfolgreich. Mittlerweile schnupperte auch ASV-Neuzugang Andre Kropp erstmalig im roten Trikot Bundesligaluft in der WESTPRESS arena. Für Markus Fuchs hingegen war die Partie in der 43. Minute beendet, er sah die Rote Karte. Den anschließenden Siebenmeter parierte Hamms Schlussmann Oliver Krechel, der 1878 Zuschauer förmlich explodieren ließ.
Kurz danach: erneute Auszeit Hamm. „Es sind noch 15 Minuten. Jetzt holen wir uns das verdammte Spiel!“, machte Rothenpieler sein Team heiß. Das fruchtete, denn kurz darauf baute Südmeier (46.) die knappe Führung aus, 22:20. In den letzten zehn Minuten wurden die Hammer ihrer Favoritenrolle gerecht. Weiter blieben die Tempo-Gegenstöße die stärkste Waffe. Neben Huesmann waren Merten Krings in der Offensive und Krechel im Gehäuse blendend aufgelegt und sorgte für den achten Sieg im neunten Heimspiel.
Entwarnung gab nach dem Spiel bei Krechel, der in der Schlussphase nach kurzer Behandlung vom Feld musste. „Es ist alles gut, er hat wahrscheinlich durch sein Schreien einen Adrenalinstoß bekommen“, so Rothenpieler mit einem Augenzwinkern.

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