Die Wählergruppe Pro Hamm bringt die Idee einer Erweiterung des Hochschulstandorts Hamm um eine Universität ins Spiel

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Bild Pro Hamm
Die Wählergruppe Pro Hamm bringt die Idee einer Erweiterung des Hochschulstandorts Hamm um eine Universität ins Spiel. Dr. Cevdet Gürle, Oberbürgermeisterkandidat und Sprecher der Wählergruppe, erläutert: ,,Eine Universität wäre ein Quantensprung in der Entwicklung der Stadt, der das Gesicht von Hamm für das 21. Jahrhundert nachhaltig positivsehr verbessern würde. Die Gründung der FH Hamm-Lippstadt 2009, mit ihren derzeit rund 6200 eingeschriebenen Studierenden, war ein Meilenstein bei der Entwicklung des Bildungsstandortes Hamm.
Keine Entscheidung der letzten zwanzig Jahre war wichtiger undrichtiger als die Ansiedlung der Hochschule im Hammer Osten. Mittlerweile ist die Zeit aberreif, um für das neue Jahrzehnt eine weitere Vision in die Diskussion einzubringen. So halten wir es für zu kurz gedacht, wenn wir uns auf den Vorschlag der CDU beschränken und für das ehemalige Thyssen-Gelände und dem Rangierbahnhof ein sogenanntes Science-Center anvisieren. Wir müssen den Hochschulstandort substanziell weiterentwickeln und deswegenfordern wir, dass nach der erfolgreichen Gründung der Fachhochschule die Zeit gekommenist, dass Hamm eine Universitätsstadt wird.
Eine Universität für Hamm und in Hamm ist eineLeitvision für 2030, die die Entwicklung der Stadt stärker und positiver beeinflussen würdeals alle Entscheidungen, die in den letzten fünfzig Jahren getroffen wurden oder auch alle Entscheidungen, die in den Folgejahren getroffen werden würden. Die Gründung und der Aufbau einer Universität ist, und das ist uns bewusst, ein über Jahre laufender und langwieriger Prozess, aber die Anstrengung lohnt sich definitiv. Wenn wir die Studierendenzahlen in NRW und Deutschland betrachten, ist ein klarer Bedarf feststellbar. Sowaren im Wintersemester 2019/20 an den Hochschulen in Deutschland rund 2,9 Millionen Studierende eingeschriebenen.

Zehn Jahre vorher waren es nur rund 2,1 Millionen Studierende. Das macht einen Anstieg von knapp 37 Prozent. Wir haben in den letzten zwei Dekaden einen starken Akademisierungsgrad erlebt, der und das machen alle Prognosendeutlich, sich auch in Zukunft fortsetzen wird. War im 20. Jahrhundert noch die Industrie, wieder Bergbau die Basis unseres Wohlstandes, so leben wir im 21. Jahrhundert in einer Wissensgesellschaft und Bildung ist zunehmend das Humankapital auf das unsereGesellschaft aufbaut. Eine Universität in Hamm mit Zwanzigtausend und mehr Studierenden,wo man in den Fakultäten, u.a. Lehramt, Jura oder Medizin studieren kann, wäre für die strukturelle Entwicklung der Stadt revolutionär. Die Existenz einer Universität hätte positive Auswirkungen auf alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens. Ob dies nun der Arbeitsmarkt,die Kultur oder die Innovationskraft ist. Wenn eine Stadt wie Paderborn, die weniger

Quelle: Pro Hamm

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