DIE LINKE: Wieviel soll der Hammer Westen tragen? 

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Autokorso (pixabay)

In das Für und Wider einer Temporeduzierung auf der Wilhelmstraße mischt sich Roland Koslowski, DIE LINKE im Rat der Stadt Hamm und Bezirksvertreter Mitte, ein: “Der Bezirksvertreter der Grünen, Herr Künzel, hat vollkommen recht, wenn er die Gesundheit und die Lebens- und Umweltverhältnisse der Anwohnerschaft in den Mittelpunkt der Debatte stellt. Seine Argumentation, die er zusammen mit seinen Parteifreunden vorbringt, ist allerdings völlig verkürzt, da er sie einzig an die Autofahrenden richtet. Vielmehr werden alle eventuellen Fortschritte durch eine Temporeduzierung für das Wohnquartier spätestens mit dem Bau der B63n wieder zunichte gemacht. Dies geschieht auch mit den Stimmen der Grünen, die zusammen mit SPD, FDP, CDU und Afd an der Verwirklichung dieser innerstädtischen Autobahn arbeiten. Wer die Gesundheit und die Lebens- und Umweltverhältnisse für die Menschen im Hammer Westen verbessern will, muss die B63n verhindern!”

Außerdem kritisiert Koslowski, dass für die Überarbeitung der Radwege an der Wilhelmstraße alle Bäume gefällt werden sollen. “Das führt natürlich zu einer Beeinträchtigung des Mikroklimas im Stadtquartier. Schlechtere Luft und mehr Hitze ist die Folge, die die Anwohner für das übergeordnete Ziel Hamm fahrradfreundlicher zu machen, tragen sollen. Ich kann die Unzufriedenheit aller Anwohner:innen verstehen. Vor Jahrzehnten wurden Bäume für den Straßenausbau gefällt, heute für die Minderheit der Radfahrer:innen. Eine solche Politik stärkt ausschließlich die AfD.”

Quelle: DIE LINKE. im Rat der Stadt Hamm

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