Generationengarten des FeidikForums als Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet

0
5
Garten (pixabay)

Der interkulturelle Generationengarten des Stadtteilzentrums FeidikForum der Outlaw gGmbH wird als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt im Rahmen des Sonderwettbewerbs „Soziale Natur – Natur für alle“ ausgezeichnet. Die Würdigung hat Hamms Umweltdezernent Jörg Mösgen vorgenommen. Neben der offiziellen Urkunde und einem Auszeichnungsschild erhält das FeidikForum einen „Vielfalt-Baum“, der symbolisch für die Naturvielfalt steht.

Die Vereinten Nationen haben den Zeitraum von 2011 bis 2020 als UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgerufen, um dem weltweiten Rückgang der Naturvielfalt entgegenzuwirken. Die UN-Dekade Biologische Vielfalt in Deutschland lenkt mit dem Sonderwettbewerb „Soziale Natur – Natur für alle“ den Blick auf die Chancen, die die Natur für den sozialen Zusammenhalt bietet. Im Rahmen des Wettbewerbs werden vorbildliche Projekte an der Schnittstelle von Natur und sozialen Fragen ausgezeichnet, die zeigen, wie konkrete Maßnahmen praktisch aussehen – unter anderem der Generationengarten des FeidikForums.

Im Rahmen des Leitprojektes „Älterwerden in Hamm! Selbstbestimmt, Lebenswert, Mittendrin“ der Stadt Hamm arbeiten im interkulturellen Generationengarten des FeidikForums der Outlaw gGmbH Bürgerinnen und Bürger aller Altersgruppen zusammen. Der Garten bietet allen Interessierten im Stadtteil die Möglichkeit, über das gemeinsame Hobby Kontakte zu knüpfen und Erfahrungen im Anbau von Pflanzen zu sammeln. Neben Obst und Gemüse bauen die Teilnehmer auch Pflanzen für die Lippeauen an, die dann dort nach einer Baumaßnahme angesiedelt werden. Der Generationengarten ist mit barrierearmen und rollatorengerechten Wegen, Bodenbeeten, Hochbeeten, einem Gewächshaus und entsprechenden Gartengeräten ausgestattet und ermöglicht so auch Senioren und behinderten Mitbürgern die Möglichkeit teilzunehmen.

Das Umweltamt der Stadt Hamm fördert das Projekt mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes Nordrhein-Westfalen.

Quelle: Stadt Hamm

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here